* Nachlässigkeit: Hundebesitzer sind gesetzlich verantwortlich, ihre Tiere zu kontrollieren und zu verhindern, dass sie anderen schaden, einschließlich anderer Tiere. Wenn ein Hundebesitzer seinen Hund nicht ordnungsgemäß kontrolliert und er Ihren Hund angreift, kann er fahrlässig gefunden werden.
* Haftung: In vielen Gerichtsbarkeiten haftet ein Hundebesitzer streng für die Handlungen seines Hundes, auch wenn der Besitzer den Hund nicht absichtlich angreifen ließ. Dies bedeutet, dass der Besitzer haftbar gemacht werden kann, auch wenn er nicht wusste, dass sein Hund aggressiv oder gefährlich ist.
* Schäden: Sie könnten Schadensersatz erhalten, um die mit den Verletzungen Ihres Hundes verbundenen Kosten wie Tierarztrechnungen, verlorene Löhne zu decken, wenn Sie sich eine Auszeit und sogar emotionale Belastung nehmen mussten.
Faktoren, die eine Klage beeinflussen könnten:
* Schweregrad der Verletzungen: Schwerere Verletzungen führen wahrscheinlich zu einer größeren Einigung oder einem Urteil.
* Geschichte der Aggression des Hundes: Wenn der Hund in der Vergangenheit andere Tiere angreift, ist es einfacher, Fahrlässigkeit des Besitzers nachzuweisen.
* Leinengesetze: Wenn der Hund in einem Gebiet, in dem er angelegt werden musste, nicht an der Leine war, könnte dies Ihren Fall stärken.
* Hunderasse: Einige Hunderassen gelten als gefährlicher als andere. Dies könnte das Ergebnis einer Klage beeinflussen.
Was tun, wenn Ihr Hund angegriffen wird:
1. Sofort tierärztliche Versorgung: Die Gesundheit Ihres Hundes hat Priorität.
2. Dokumentieren Sie den Vorfall: Machen Sie Fotos und Videos von den Verletzungen Ihres Hundes, alle sichtbaren Verletzungen des Angriffshundes und der Schauplatz des Angriffs.
3. Zeugenaussagen erhalten: Wenn der Angriff Zeugen gab, bitten Sie sie um ihre Kontaktinformationen und eine Erklärung darüber, was sie gesehen haben.
4. Kontaktieren Sie den Hundebesitzer: Versuchen Sie, den Eigentümer zu kontaktieren und ihn über den Vorfall zu informieren. Möglicherweise können Sie eine Einigung durchführen, ohne vor Gericht zu gehen.
5. einen Anwalt konsultieren: Wenn Sie rechtliche Schritte in Betracht ziehen, ist es wichtig, mit einem Anwalt zu sprechen, der sich auf Tierrecht spezialisiert hat. Sie können Ihnen helfen, Ihre rechtlichen Optionen zu verstehen und Sie durch den Prozess zu führen.
Es ist wichtig zu beachten, dass dies ein allgemeiner Überblick ist und die Gesetze je nach Zuständigkeit variieren. Es ist immer am besten, einen örtlichen Anwalt zu konsultieren, um einen spezifischen Rechtsberatung zu erhalten.