Wie lernen Tiere zu migrieren?

Die Tiere haben eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt, zu wandern und lange Strecken auf Kontinenten zu reisen, um bessere Brutstätten, Nahrungsquellen oder geeignete Klimazonen zu finden. Während die genauen Mechanismen je nach Art variieren, spielen mehrere Faktoren eine Rolle bei der Tiermigration, darunter:

1. Angeborene Instinkte:

* genetische Veranlagung: Viele Arten haben eine genetische Grundlage für die Migration. Dies bedeutet, dass der Drang zum Migrieren in ihrer DNA codiert und über Generationen weitergegeben wird.

* zirkadiane Rhythmen: Interne Uhren regulieren die täglichen Aktivitätszyklen und Ruhezyklen. Einige Tiere wie Vögel verwenden diese Rhythmen, um während der Migration zu navigieren.

2. Umgebungshinweise:

* Tageslänge: Änderungen in der Dauer der Tageslichtstunden signalisieren die sich nähernden Jahreszeiten und lösen bei vielen Arten Migrationsverhalten.

* Temperatur: Wandervögel fliegen im Frühjahr oft nach Norden, wenn die Temperaturen steigen, und im Herbst nach Süden, wenn die Temperaturen sinken.

* Magnetfeld: Viele Tiere, insbesondere Vögel, können das Magnetfeld der Erde spüren und ihnen helfen, lange Strecken zu navigieren.

* Sternmuster: Vögel und andere Tiere verwenden eine himmlische Navigation und stützen sich auf die Position von Sternen, um sie zu führen.

3. Gelerntes Verhalten:

* soziales Lernen: Junge Tiere lernen oft Migrationsrouten von älteren, erfahrenen Personen. Dies kann durch Beobachtung, Befolgung oder sogar durch Kommunikationshinweise geschehen.

* Erfahrung: Einige Tiere können lernen, bestimmte Sehenswürdigkeiten oder Merkmale mit ihrem Migrationsrouten zu verbinden. Zum Beispiel erinnert sich ein Vogel möglicherweise an eine Bergkette, die er jedes Jahr überquert.

4. Physiologische Veränderungen:

* Fettreserven: Migrierende Tiere bauen vor ihrer Reise häufig Fettreserven auf und versorgen ihnen Energie für die lange Reise.

* Hormonelle Veränderungen: Migrationsverhalten wird häufig durch hormonelle Veränderungen ausgelöst, die das Tier auf die Reise vorbereiten und ihnen helfen, zu navigieren.

5. Spezialanpassungen:

* Navigationsinstrumente: Einige Tiere haben spezielle Anpassungen für die Navigation, wie den magnetischen Kompass -Sinn bei Vögeln oder die olfaktorische Navigation in Lachs.

* Physiologische Ausdauer: Wandertiere haben häufig physische Anpassungen, die es ihnen ermöglichen, lange Reisen zu ertragen, einschließlich einer erhöhten Flugwirkungsgrad oder einer verbesserten Ausdauer.

Zusammenfassend ist die Tiermigration ein komplexer und faszinierender Prozess, der angeborene Instinkte, Umweltzweige, erlerntes Verhalten, physiologische Veränderungen und spezielle Anpassungen kombiniert. Diese bemerkenswerte Fähigkeit ermöglicht den Tieren, auf Ressourcen zuzugreifen und in verschiedenen Teilen der Welt zu überleben, um ihren Überleben und ihren reproduktiven Erfolg zu gewährleisten.