Geduld und Konsequenz sind der Schlüssel
Stubenreinheit braucht Zeit. Geduld und Konsequenz sind die wichtigsten Eigenschaften des Halters. Manche Rassen brauchen länger (sturere Persönlichkeit), aber alle Hunde wollen ihrem Menschen gefallen – ein gut erzogener Hund ist ein glücklicher Hund.
Methoden und Hilfsmittel
Boxentraining
Eine der erfolgreichsten und schnellsten Methoden. Trainingsbox (Drahtbox mit herausnehmbarem Kunststoffboden für einfache Reinigung) im Fachhandel oder bei großen Märkten (z. B. Walmart, Target) kaufen. Hund in die Box, sofort nach draußen zum Geschäft. Bei Erfolg loben, dann wieder rein. Nach dem Fressen direkt in die Box. Als Welpe: In der Box, wenn unbeaufsichtigt. Jedes Mal beim Öffnen der Box nach draußen – bis zur vollständigen Stubenreinheit.
Welpenunterlagen (Training Pads)
Ähnlich wie Zeitung, aber weniger Schmutz. Ecke wählen, fern von Futter- und Schlafplatz, gut zu reinigen. Anfangs größere Fläche mit Unterlagen abdecken, später reduzieren. Nach dem Fressen auf die Unterlagen bringen, Kommando „Mach Geschäft“. Geht er weg: Wieder hinsetzen, Kommando wiederholen, bis er macht. Freudig loben.
Wichtig: Nach jeder Mahlzeit, Trinken, Schlafen, Spielen, vor dem Schlafengehen oder bei Anzeichen (Kreisen, Schnüffeln) auf die Unterlagen bringen.
Bauchbänder für Rüden
Stoffband mit Klettverschluss um den Penis des Rüden – verhindert Markieren im Haus. Als Trainingshilfe: Drinnen anlegen, draußen abnehmen.
Zusatz-Tipps
- Während der Stubenreinheit Futter und Wasser nur geben, wenn Sie sofort danach raus oder zu den Unterlagen können.
- Schnellster Weg: Konsequenz und viel Lob am richtigen Ort.
- Einmal drinnen auf Unterlagen trainiert, ist Umtraining auf draußen schwerer.
- Häufigkeit: 2 Monate alter Welpe → mind. alle 2 Stunden. 3 Monate → alle 3 Stunden. So weiter bis 6–8 Monate.