Fütterung:
* Passive Raubtiere: Quallen sind keine aktiven Jäger. Sie verlassen sich auf ihre Tentakel, die in stechenden Zellen bedeckt sind, die als Nematozysten bezeichnet werden, um Beute zu fangen.
* Nematozysten: Diese Zellen enthalten einen mit Gift gefüllten Gewindefaden. Wenn der Faden durch Berührung oder chemische Hinweise ausgelöst wird, schießt der Faden aus und injiziert Giftstoffe in die Beute.
* Lähmung: Das Gift lähmt die Beute, normalerweise kleine Fische, Plankton oder Krebstiere.
* Tentakelbewegung: Die Tentakel bringen dann die Beute in Richtung des Mundes der Qualle, die sich in der Mitte seines glockenförmigen Körpers befindet.
Verdauung:
* Gastrovaskulärhöhle: Quallen haben keinen echten Magen. Stattdessen haben sie einen zentralen Hohlraum, der als gastrovaskuläre Hohlraum bezeichnet wird. Dieser Hohlraum wirkt sowohl als Magen als auch als Darm.
* Verdauungsenzyme: Die gastrovaskuläre Höhle enthält Verdauungsenzyme, die das Gewebe der Beute in kleinere Moleküle zerlegen.
* Zirkulation: Die verdauten Nährstoffe werden durch den Wasserfluss im gastrovaskulären Hohlraum über den Körper der Quallen verteilt.
* Abfallentfernung: Unverdauter Abfall wird durch den Mund ausgestoßen.
Interessante Fakten:
* Quallen haben kein Gehirn oder zentrales Nervensystem, aber sie haben ein einfaches Nervennetz, das es ihnen ermöglicht, ihre Umgebung zu erfassen und auf Reize zu reagieren.
* Einige Quallenarten können verlorene Körperteile, einschließlich Tentakel, regenerieren.
* Quallen haben einen sehr hohen Wassergehalt und machen sie extrem zerbrechlich.
Insgesamt sind Quallen einfache Kreaturen mit einem überraschend effizienten Fütterungs- und Verdauungssystem. Ihre Abhängigkeit von Stachelzellen und der gastrovaskulären Hohlheit ermöglicht es ihnen, Nährstoffe zu erhalten und in verschiedenen Meeresumgebungen zu überleben.