Mögliche Gründe für einen verringerten Appetit:
* Stress: Die Einführung eines Neuaussatzschweins kann für beide Tiere stressig sein, was zu Veränderungen in Appetit und Verhalten führt.
* Soziale Hierarchie: Meerschweinchen etablieren soziale Hierarchien. Das neue Schwein kann dominant sein, und das andere kann eingeschüchtert sein, was das weniger dominante Schwein weniger isst.
* Territorialität: Wenn der Käfig zu klein ist oder die Schweine nicht gebunden sind, kann sich das vorhandene Meerschweinchen vom neuen bedroht fühlen und sich weigern, aus Angst zu essen.
* Krankheit: Obwohl weniger wahrscheinlich, könnte der Rückgang des Appetits auf eine zugrunde liegende Krankheit in beiden Meerschweinchen zurückzuführen sein.
Was können Sie tun:
1. Die Schweine trennen: Wenn sich das Meerschweinchen weigert zu essen, trennen Sie sie sofort. Stellen Sie das Schwein an, das nicht mit einer ruhigen, vertrauten Umgebung isst.
2. Krankheitsmonitor: Beobachten Sie nach Anzeichen von Krankheiten wie Lethargie, Durchfall oder Gewichtsverlust. Wenden Sie sich an einen Tierarzt, wenn Sie Bedenken haben.
3. schrittweise Einführung: Sobald das Meerschweinchen wieder isst, stellen Sie sie allmählich dem neuen Schwein vor. Beginnen Sie mit dem Dufttausch, beaufsichtige dann die Interaktion in einem neutralen Bereich, bevor sie schließlich wieder in den Käfig eingeführt wurden.
4. Anreicherung und Raum: Bieten Sie viele Versteck, Tunnel und Spielzeug im Käfig, damit sich die Meerschweinchen sicher fühlen und Stress reduzieren.
5. Diät: Stellen Sie sicher, dass das Meerschweinchen Zugang zu frischem Heu, Gemüse und einem hochwertigen Meerschweinchenfutter hat. Bieten Sie kleine Teile ihrer Lieblingslecker an, um das Essen zu fördern.
6. Geduld: Bindung kann Zeit in Anspruch nehmen. Seien Sie geduldig und unterstützend und erzwingen Sie keine Interaktion.
Wichtig: Wenn das Meerschweinchen mehr als 24 Stunden lang weiterhin Lebensmittel ablehnt, suche sofort tierärztliche Aufmerksamkeit.
Denken Sie daran, Meerschweinchen sind empfindliche Kreaturen, und die Einführung eines neuen Käfigkollegen kann stressig sein. Beobachten Sie ihr Verhalten genau und konsultieren Sie bei Bedarf einen Tierarzt.