Beide zielen auf Hundeerziehung ab, unterscheiden sich aber in Fokus und Zielgruppe:
Welpenschule
- Fokus: Sozialisierung, Grundmanieren, frühes Training.
- Zielgruppe: Welpen 8–16 Wochen (manchmal bis 6 Monate).
- Inhalte:
– Sozialisierung: Kontakt zu Hunden, Menschen, Umgebungen.
– Grundmanieren: Stubenreinheit, Boxentraining, Leinenführigkeit, Sitz, Bleib, Hier, Aus.
– Spiel: Beaufsichtigtes Spiel für Sozialkompetenz und angemessenes Spielverhalten.
- Ziele:
– Fundament für weiteres Training legen.
– Selbstvertrauen und Sozialskills aufbauen.
– Problemen vorbeugen.
– Bindung Welpe-Halter stärken.
Hundeschule (Gehorsamstraining)
- Fokus: Fortgeschrittenes Gehorchen, Verhaltenskorrektur, Spezialfertigkeiten.
- Zielgruppe: Hunde jeden Alters, oft mit Grundausbildung oder Verhaltensproblemen.
- Inhalte:
– Fortgeschrittenes Gehorchen: Fuß, Apportieren, Springen, Bleib, komplexere Kommandos.
– Verhaltenskorrektur: Aggression, Angst, Trennungsangst etc.
– Spezialskills: Agility, Therapiehund, Assistenzhund etc.
- Ziele:
– Fortgeschrittene Kommandos, Grundgehorsam verfeinern.
– Verhaltensprobleme lösen, für Aufgaben trainieren.
– Gesamtverhalten und Ansprechbarkeit verbessern.
– Bindung Halter-Hund vertiefen.
Zusammenfassung
- Welpenschule: Fundament, Sozialisierung, Grundmanieren für jungen Welpen.
- Hundeschule: Aufbau darauf, Fortgeschrittenes, Verhaltensarbeit.
Manche Schulen bieten Kombikurse an. Wahl nach Alter, Rasse, bestehenden Problemen. Qualifizierter Trainer hilft bei Entscheidung.