Brittany (Epagneul Breton) jagdlich ausbilden

Brittany (ursprünglich Epagneul Breton) aus französischer Bretagne (19. Jh.). Beliebter Jagdgefährte: mittelgroß, transportabel, begeistert, streift gern – effektiv bei der Jagd. Wesensfest, anpassungsfähig, aber viel Auslauf & Sozialisierung nötig. Training braucht Zeit & Geduld.

Benötigtes Material

  • Leckerli
  • Spielzeug
  • Tiefgefrorene Wachteln
  • Vogelstartersystem mit Taube
  • Schleppleine (Check Cord)

Ausbildungsschritte

  1. Grundgehorsam: Sitz, Platz, Hier – Wiederholung, Leckerli/Karotten als Belohnung.
  2. Handzeichen kombinieren: Auf Distanz hörbar? Nein. Sichtbare Arm/Hand-Signale parallel zu verbalen Kommandos etablieren.
  3. Distanz steigern: Kommandos aus wachsender Entfernung geben, bis Hund zuverlässig nur auf Zeichen reagiert.
  4. Apportieren früh fördern: Lieblingsspielzeug, Aufmerksamkeit erregen, 4–5 m werfen, „Bring“. Zurückrufen. Distanz steigern. Dann: Objekt ablegen, „Bring“ auf Kommando ohne Werfen.
  5. Blindes Apportieren: Objekt vor Hund, wegführen, Rücken zum Objekt, „Bring“. Hund merkt sich Ort. Distanz steigern.
  6. Wild-Attrappen: Gefrorene Wachteln statt Spielzeug (gefroren = kein Zerfetzen).
  7. Vorstehen trainieren: Vogelstarter im Feld, Schleppleine. Wittert Hund Vogel & stürzt vor → Vogel fliegt, Leine straff → Hund verknüpft Vorpreschen mit Verlust. Fördert Vorstehen (Anzeigen ohne Nachjagen).