Umweltfaktoren:
* Wassertemperatur: Wärmeres Wasser beschleunigt die Zersetzung.
* Sauerstoffspiegel: Niedrigere Sauerstoffspiegel langsamer Zersetzung.
* Salzgehalt: Salzwasser neigt dazu, Fische länger als Süßwasser zu erhalten.
* Tiefe: Tieferes Wasser mit weniger Sonnenlicht und Sauerstoff kann den Fisch länger bewahren.
* Vorhandensein von Aasfrägern: Tiere wie Krabben, Hummer und andere Fische beschleunigen die Zersetzung.
* Vorhandensein von Bakterien: Die Zersetzung wird von Bakterien angetrieben, sodass ihre Häufigkeit die Geschwindigkeit des Prozesses beeinflusst.
fischspezifische Faktoren:
* Größe und Gewicht: Größere Fische dauern länger, um sich zu zersetzen.
* Fettgehalt: Fische mit höherem Fettgehalt zersetzen sich langsamer.
* Spezies: Einige Fischarten zersetzen sich schneller als andere.
Allgemeine Schätzungen:
* Tage bis Wochen: In flachen, warmen Gewässern mit reichlichen Aasfrägern kann sich ein kleiner Fisch in wenigen Tagen auf einige Wochen zersetzen.
* Wochen bis Monate: Größere Fische in tieferem, kälterem Wasser mit weniger Sauerstoff können Wochen bis Monate dauern, bis sie zersetzt werden.
* Monate bis Jahre: In sehr kaltem, tiefem Wasser mit minimalem Sauerstoff und Aasfresser können Fische monatelang oder sogar Jahre erhalten werden.
Wichtiger Hinweis: Die Zersetzung ist ein kontinuierlicher Prozess, und es ist nicht so, als würde ein Fisch plötzlich verschwinden. Stattdessen bricht es allmählich in immer kleinere und kleinere Stücke zusammen und wird schließlich Teil des Ökosystems.